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Süddeutsche Zeitung München

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Musikkabarett: Liebeleien

Gesangsparodien mit Viktoria Lein im Schlachthof

Sie singt und spielt in sieben Sprachen (plus etlicher Dialekte), und nur an ihrem ganz leichten, charmanten Akzent kann man erkennen, dass sie keine deutsche Muttersprachlerin ist: Viktoria Lein stammt aus Kasachstan und ist durch die klassische russische Gesangs- und Schauspielschule gegangen. In kleinen Fernsehrollen, vor allem aber bei Galas und Firmenevents ist sie damit seit einigen Jahren hierzulande unterwegs. Dabei gehört ihre wahre Leidenschaft doch dem komischen Fach. Also bündelte sie ihre Showbiz-Erfahrungen vor zwei Jahren in einem ersten Musikkabarett-Solo „Singen Sie mal blond“. Und kommt jetzt mit dem Nachfolger „Wo die Liebe hinfällt“ in den Schlachthof. Etwas romantischer und ernsthafter als beim überdrehten Debüt wird es mit allerlei Parodien von Edith Piaf über Grönemeyer oder Hubert von Goisern bis zu Tom Jones („Sex Bomb“ mit Google-Translator-Text). Jetzt setzen eher Spitzen gegen das andere Geschlecht den Tenor (statt Roter Rosen soll’s da schon mal Herpesbläschen regnen), ist Tango mortale angesagt, der „Sauerkraut-Blues“ einer russischen Freundin oder das divenhafte „Diamonds Are A Girls Best Friends“.

Viktoria Lein, Mi., 1. Dez., 19.30 Uhr, Schlachthof, Zenettistr. 9, www.im-schlachthof.de